Zwei Jahre nach der Abstimmung im Vereinigten Königreich zum EU-Austritt, bleibt der Begriff des „Brexit“ unklar. Emily Thornberry, die Schattenaußenministerin, spricht z.B. von einem „blah, blah, blah Brexit“, womit sie meint, dass es gegenwärtig nur um eine letztlich inhaltlose Debatte gehe, um den EU-Austritt formell zu erreichen, damit danach über die Neuausrichtung der Politik entschieden werden kann. Wieweit die derzeitigen Verhandlungen in England teilweise bewusst darauf angelegt sind, ins Leere zu laufen, um entweder den harten Brexit zu erreichen oder vielleicht auch um diesen doch noch auf die lange Bank zu schieben, soll im vorliegenden Beitrag näher untersucht werden. Auch die Gefahren eines solchen Brexits, besonders für Nordirland, sind Gegenstand dieser Analyse.
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