Dieser Aufsatz bezieht sich auf ein entscheidendes Ereignis in der nachrevolutionären Kulturgeschichte Frankreichs, und zwar die sogenannte »guerre des sciences et des Belles-Lettres«, die die damalige gelehrte Gesellschaft spaltete. Hier wird analysiert, wie um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jahrhundert ein Zusammenführen des je spezifischen Instrumentariums der Wissenschaften und der Belles-Lettres vorstellbar wurde. Es wird insbesondere untersucht, warum und von wem diese Annäherung als eine Falle, die man umgehen sollte, interpretiert wurde. Hierfür werden die Grundargumente der Repräsentanten dieser 150 Jahre vor C. P. Snow schon so benannten zwei Kulturen dargestellt.
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