Norbert Blössner, Jens Holzhausen
‚Ich weiß, dass ich nichts weiß‘. Der Beitrag zeigt nicht nur, dass es sich bei dem berühmten Satz um ein Fehlzitat handelt, sondern versucht zu klären, in welcher Weise das sokratische Nichtwissen zu verstehen und wie es mit dem platonischen Konzept eines philosophischen Lebensentwurfs zu verbinden ist. Zu diesem Zweck widmet sich der Aufsatz Platons Schriften ‚Apologie‘ und ‚Menon‘, deren Gemeinsamkeit in der klaren Erkenntnis von den Grenzen menschlichen Wissens besteht. Diese Einsicht mündet jedoch nicht in Resignation, sondern in Verfahren, die denen der modernen Wissenschaft erstaunlich ähnlich sind.
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